Im Bereich der Unterwäsche gehört der Push Up BH schon längste zum festen Inventar vieler weiblicher Kleiderschränke. Der mit kleinen Kissen ausgerüstete Büstenhalter hebt die Brüste und drückt sie ein Stück weit zusammen, so dass der Busen voller und größer wirkt. Ein bis zwei Körbchengrößen lassen sich so problemlos hinzu schummeln. Selbstverständlich ist so ein Push-Up-BH nur sinnvoll, bei Frauen mit kleiner oder mittlerer Busengröße. Bei großen Cups führt eine weitere Betonung der Brust nicht unbedingt zu einem attraktiveren Dekolleté und einer größeren erotischen Ausstrahlung. Man denke nur an manche Starlets, die meinen ihre vermeintlichen Reize so sehr betonen zu müssen, dass man Angst hat, dass sie nach vor kippen.

Was in der Unterwäsche schon seit Mitte der 1990er in ist – wir erinnern uns an den Siegeszug des Wonderbra – hat mittlerweile auch am Badestrand Einzug gehalten. Seit einiger Zeit sind allerorten Push Up Bikinis zu sehen, denn warum sollte Frau dort, wo sie sich in all ihrer natürlichen Schönheit präsentiert, auf den bekannten Effekt verzichten? Prinzipiell ist so ein Push Up Bikini nicht viel anderes als ein Push Up BH – mit einem Unterschied. Da ein Bikini in erster Linie dafür gemacht ist, mit ihm Baden zu gehen, müssen die Einlagen aus einem Material bestehen, dass sich nicht mit Wasser vollsaugt und das schnell wieder abtrocknet. Man stelle sich vor, nach dem Baden liefe noch stundenlang Wasser aus dem Bikini-Oberteil…

Da es im Wasser leichter mal passieren kann, dass das Oberteil aufgeht – schon allein wegen all der bösen Buben, die unter dem Einfluss übermäßiger Sonnenstrahlung Unfug treiben müssen – sind die Kissen meist fest eingearbeitet. Wer will schon auf dem Grunde des Meeres nach den Einlagen suchen oder ihnen hinterher schwimmen?

Auch wenn der Trend zum Push Up Bikini noch nicht so alt ist, so gibt es doch schon zahlreiche Anbieter für die das Dekolleté betonende Bademode. Hier noch einige Empfehlungen der Redaktion.


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